Die gestohlene Zeichnung, Trittau, 2005/7
Die gestohlene Zeichnung, Trittau, 2005/7
Die gestohlene Zeichnung, Trittau, 2005/7
Die gestohlene Zeichnung, Trittau, 2005/7

Die gestohlene Zeichnung

23 Zeichnungen, als fortlaufender Text geschrieben, um sie zu verlieren,
um sie zu finden. Verschiedene Ebenen, ablesbar in scheinbarer Linearität, offen fraktal.
Der Gegenstand : Zeichnung, definiert sich in ständigen Verschiebungen :
Zeitungsberichte über die gestohlene Zeichnung,
Schilderung der gestohlenen Zeichnung,
Diskussionen über Zeichnung und
Erfahrungen, wie sie zu machen wäre,
enden endlich in der Schilderung des durch den Diebstahl
entstandenen Lochs, der Leere, aus dem die Zeichnung verschwunden wäre.
Die Zeichnung als Text hat die Eigenschaft nicht dort zu sein, wo sie vermutet wird, andererseits auch dort gefunden zu werden, wo sie nicht ist. Sie fehlt an ihrem Platz und ist doch das Ganze (Zeichnung als Text / Text als Zeichnung). Sie ist nichts Reales und es fehlt ihr an Ähnlichkeit (da sie Text ist und nicht Bild und doch Bild ist). Sie ist verborgen (mehrfach und einfach) wie sichtbar sie auch scheinen mag (in der Schilderung der "gestohlenen Zeichnung" oder als konkrete Textblätter).
Und : auf dem Untergrund des Textes entstehen durch hervorgehobene Wörter und Lettern neue ZeichnungsTexte als ÜberZeichnung über der TextZeichnung.
Alle Formen des Austausches zusammen bilden die Zeichnung.

Die gestohlene Zeichnung öffnen (PDF-Datei, 280 KB, 23 Seiten)